Sehenswertes in Neisse

 St. Jakob und Agneskirche. Konsekration im Jahre 1198. Die gegenwärtige Gestalt wurde dem Gebäude 1401-1430 verliehen. Es besitzt das meist abschüssige Steildach in Europa.Das Gebäude mit der Höhe von 71m ist mit 19 Kapellen umkreist, die zwischen den Strebepfeilern angeordnet sind. In dem gotischen Innenraum wird die Wölbung von 22 Säulen unterstützt. Man soll den Grabmalen der Bischöfe, mit dem meist hervorragenden von Baltasar von Promnitz, Aufmerksamkeit schenken. Die Kirche wurde 1945 gebrannt, 1947-58 wiederaufgebaut. Umgangssprachlich wird sie als die Kathedrale bezeichnet.

 

Der Glockenturm (1474-1516) Der Turm ist 43m hoch. Gebaut gemäß dem Muster des Breslauer Glockenturms unter Aufischt von 3 folgenden Bischöfen – Rüdesheim, Roth und Turzo. Der Turm wurde nie vollständig gebaut. Er beinhaltete die 16 tonigen Jakobsglocke. Gebrannt 1945. Man veranstaltete in dem Turm nach der Renovierung die Schatzkammer, in dem Meisterwerke der Neisser Goldschmiedkunde ausgestellt werden.

 

St. Barbarakirche (1341). Die Kirche wurde an die Stadtmauer angebaut. Es wurde darin ein Krankenhaus-Versorgungsanstalt geführt. Ausgebaut 1550 im Auftrag des Bischofs Baltasar. Auf dem Dach befindet sich eine eiserne Fahne mit Wappen des Bischofs. Ab 1818 eine Pfingstbewegung- und Evangelische Kirche.

 

Bischofshof. Ursprünglich ein Schloß, bestehend ab 1260. 1459 umgebaut und mit Hofgebäuden umkreist. 1842 verni-chtet und in Artilleriewerke umwandelt. An der Mauer neben dem Tor wurde der Wasserstand bei den Überschwemmungen in Neisse gekennzeichnet. Der Wohnturm des Schlosses und die Bastei mit einem Ausschnitt der Wehrmauer blieben erhalten. 

Bischofspalast (1729). Ein prächtiges Bauwerk nach dem Muster von einem der Römer Palästen. Sitzder Breslauer Bischöfe bis 1810. Danach Sitz der Gericht und des Katasteramtes. Heutzutage befindet sich in dem Gebäude das Museum.

 

Maria Himmelfahrt Kirche (1692). Gebaut durch die Jesuiten an Stelle eines mittelalterlichen Gotteshauses. Die Innenausstattung wurde im charakteristischen Stil des Ordens s.g. „Del Gesú” ausgeführt. An dem Fronton des Gebäudes wurden in den Nischen Standbilder der jesuitischen Heiligen angeordnet. In der Zeit der preußischen Herrschung wurde die Kirche in Futterlager umgewandelt. 

 

„Carolinum” (1669 – 1673).  Der ehemalige Vertretungssitz des Jesuitenordens. Der Hauptstifter war der Bischof Karl Ferdinand Wasa. Seit der Säkularisationszeit befindet sich in dem Gebäude eine Oberschule. An dem Eingang befindet sich ein hübsches Barocktor mit Wappen der Wasa-Familie -einer Garbe. 

 

  Der Turm am Breslauer Tor (1350 und 1550). Höhe: 33 m. Manieristische Bekronung aus XVII Jahrhundert.

Der Turm am Ziebicka Tor (1488). Höhe: 42 m. 1922 wurden über dem damals ausgeschmiedenen Eingang ein Steinlöwenstandbild angeordnet, der eine Kriegsbeute  aus Ziebice sei.

 

Triton – Fontäne (1700 – 1701). Aufgebaut nach dem Muster einer Römer Fontäne von Lorenz Bernini. Ausgeführt aus Slawniowicer Marmor. Die Anlage bildet eine der bedeutendsten Sehenswurdigkeiten des “Schlesischen Roms”.

Stadtwaagehaus (1604). Das Renaissancegebäude des Waagenmusters, die in der Stadt verwendet wurden. Beabsichtigt durch Rote Arnee im Jahre 1945 vernichtet. Von den reichen Ornamenten blieb lediglich das Justizstandbild und ein Teil der Plychromie erhalten. In die Ecke wurde ein artillerisches Geschoss aus Napoleonscher Belagerung 1807 eingemauert.

 

St. Peter – und Pauluskirche des Ordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem. Barockmeisterwerk mit hervorragenden illusionistischen Fresken der Brüder Schefler. Unabhängig von dem Betrachterssichtpunkt, scheint das Kreuz aufrecht zu hängen – daran erkennt man Kunstfertigkeit der illusionistischen Malerei. Ein schooner Innenraum, in dem das Leben Jesu und Abbild seines Grabs dargestellt wurde.

 

Der Rathausturm (1488 – 1499). Einer der schönsten mittelalterlichen Türme Schlesiens. Ursprünglich 95m hoch. Zerstört im Jahre 1945. Das gegenwärtige bauwerk knüpft an den historischen Turm an und wird die Rolle eines Aussichtturms erfüllen. Das nicht mehr bestehende Rathaus wurde im XVI Jahrhundert aufgebaut. Ab Hälfte des XVIII Jahrhundertes erfüllte es die Rolle der protestantischen Garnisonkirche, und zwischen 1885 – 1914 der altkatholischen Kirche. Zunächst wurde das Rathaus in eine Austellungshalle umwandelt.

 

St  Anna Seminar. Jesuitisches Frühbarockbauwerk mit ausgezeichnetem Architekturrythmus. Anfang des XIX Jahrhundertes wurde hier ein Betrieb veranstaltet, be idem man Büchsen für preuβische Armee erzeugte. 1945 vernichtet. Nach dem Wiederaufbau Sitz der Staatlichen Musikhochschule.

 

Postgebäude (1905). Ein schönes geschichtliches Bauwerk. An dem Front wurden mehrere Symbole angebracht, z. B. der Wachsamkeit – Kranich, Geheimnis – Sphinx, Anknüpfung der Kommunikation um die Welt herum – ein Weltkugel und gedrückte Hände, des Handels – Hermes.

Stadtpark. Ende XIX Jahrhundert nach Abbau der Festung entstanden. Dämme, Bäche, Wasserhebungsanlagen bilden die Rückstände der Befestigungsanlagen und der nicht mehr bestehenden Pulvermühle.

 

Der schöne Brunnen – wird zu den gröβten Neisser Schätzen gezählt. Die schöne Brunnenverkleidung wurde von den Neisser Bürgern 1686 gespendet. 

 
 

Das Mutterhaus der Kongregation der Schwestern von der heiligen Elisabeth – wurde dank der Bemühungen der seligen Maria Luise Merkert 1863-65 erbaut.

 

 Das Kommandantenhaus ist ein barockes Gebäude. Früher war das der Sitz des preuβischen Kommandanten, heute befindet sich hier Staatliche Ausbildungsstelle für bildende Künste.

 

 

Mater Dolorosa-Kirche – ist ein neogotisches Backsteingebäude. Die Kirche gehörte früher zu der Kongregation des Heiligen Arnold Janssen, heute ist das eine Pfarrkirche, geführt von den Steyler Missionaren.

 
 Kirchplatz und das Gebäude des Amtsgerichts  

Der Komplex von Bürgerhäusern – Sie wurden nach den Kriegszerstörungen wiederaufgebaut und präsentieren die ehemalige Bebauung von Neisse 

 

 Der See – ist ein Stausee auf den Fluβ Glatzer Neiβe. Hervorragende Bedingungen für Wassersport, Sandstrände, der See ist reich an Fischen.   

Jezioro Nyskie