Projektgeschichte
Die 4. Nysa-Region befindet sich im nordwestlichen Teil des Gebietes Opole.

Die Region Nysa hat eine Fläche von 217 km2 und es Leben hier  60 Tausend Bewohner.

Die Stadt Nysa wird seit Jahrhunderten das „Schlesische Rom“ genannt und mit ihrer reichhaltigen Architektur aller Gedenkstätten und auch Naturmerkwürdigkeiten zieht sie viele Touristen an. Deren Befestigung ist eines der guten Beispiele der Befestigungen im Tieflandgelände. Bis zu unserer Zeit blieben um die 50 – 60 % des neuzeitlichen Befestigungssystems aus dem Beginn des 19. Jahrhundert erhalten.  

Die Festung Nysa ist ein Werk wie der alt- so auch neupreußischen Schule, sie entstand und entwickelte sich in den Jahren 1741 – 1888. Im 16. und 17. Jahrhundert wirkte sich hier der Einfluss der Bastion italienischen Schule sowie auch der holländischen Schule aus. Die ältesten neuzeitlichen Befestigungen von Nysa wurden nach dem Projekt von Schneider von Lindou im Jahre 1594 geschafft. Nach diesem Projekt wurde die Befestigung am Anfang des 17. Jahrhunderts erbaut. Im Jahre 1643 wurde die Festung Nysa nach altholländischer Schule renoviert.  

Das Objekt der Festung Nysa breitet sich auf 80 ha aus, die Gesamtfläche der Befestigung ist 230 ha.  

Bis dato blieben diese Teile der Befestigung erhalten:

1) die Reste der Lagerbefestigung aus dem 18. Jahrhundert, gebildet aus der Festung Prusy mit einem Streifen der Verbindungswälle, der Festung Bombardier und der Redutas Kapucyńską und Jerozolimską, zusammen mit der inneren Jerozolimski-Befestigung.  

2) Die Hohe Befestigung mit teilweise zerstörten Bastion Grogkowska, der Außenbefestigung Jerozolimski mit Hohem Redan und Hoher Baterie, sowie auch der Reduta Króliczą.

3) Die vorgeschobenen Festungen (I, II, III), die Festung nad Bielawką (Wasserfestung) und Neue Flesch.

4) Hochwasser-Befestigung mit Reduta Kardynalską

5) Eisenbahn-Befestigung mit neupreußischem Bastion-Grundriss.  

Die Befestigung von Nysa können wir nicht als eine vergessene Geschichte sehen, sie wurde auch zu einem ernsthaften Problem der Gegenwart. Die Festungen haben ein großes Ausmaß und nehmen roße Flächen ein und deshalb ist es so wichtig und richtig deren Aufgaben und Nutzung zu beschreiben. Der Zustand in dem sich der Zeit diese Befestigungen befinden ist nicht ideal. Der Prozess des fortschreitenden Verfalls und Vandalismus haben verursacht, dass die Nysa-Befestigung als nicht ausreichend für eine Bildung von neuen Arbeitsplätzen charakterisiert wird.  Die Entscheidung des Vorstands von Nysa für ein Aufleben und Werbungsarbeiten für die Nysa-Befestigung basiert auf Bemühungen bei Suche nach neuen Lösungen für alte Formen und bei Anpassung der alten Architektur an die heutige Lebensweise, was das touristisch-kulturelle Angebot verstärken und die Touristensaison verlängern soll. 

In den Jahren 2005-2013 wird eine Umsetzung von folgenden Aufgaben geplant:

1. Revitalisierung der Wasserfestung.

2. Revitalisierung der Bastion der hl. Jadwiga.

3. Anschließen des Damms der Wasserfestung mit dem Ufer des Flusses Nysa Kłodzka.

4. Revitalisierung zur Wasserfestung, des anliegenden Stadtparks gleichzeitig mit dem Wassersystem des Grabens, der Kanäle, Dämme und Teiche.

5. Revitalisierung der Befestigung vom Turm Ciśnień.