Hohe Befestigung
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Lage

In Umgebung der Straße Słowiańskiej (nordöstlicher Teil der Befestigung)

Eine Linie von Länge ungefähr 1200 m besteht von fünf Bastionen und vier Trennwände. 

Geschichte

Die Abdämmung wurde in den Jahren 1774 – 91 (ergänzt und aufgestellt in Jahren 1865 – 67) erbaut.  Diese Abdämmung setzte sich von drei Teilen zusammen. Hoher Befestigung, der Schranke Ceglarskiej und der Schranke Grodkowskiej. Als erste wurde die Hohe Befestigung aufgebaut, die durch Umbau der einzelnen Hochbefestigungen des Vorfelds, z.B. der Befestigung Kapucyńskiego mit Reduta des gleichen Namens entstanden ist. Die einzelnen in den Jahren 1774 – 76 erbauten Reduta und Verteidigungsbauten, d.i. Reduta Kapliczna und Górna Kapucyńska und auch „Place d´Armes“ wurden in durch Wänden verbundenen Bastionen, umgebaut und die mit einem trockenem Graben mit Gegenhang geschützt waren.  Der Ausbau wurde vor dem Jahr 1791 abgeschlossen. Diese Linie, zusammengestellt von fünf Bastionen und vier Wänden, nahm das gesamte Hochgelände an der Nordseite ein.  Die Bastionen wurden nach den früheren Redutas genannt: Bastion Kapiczna, Kurtyna und Bastion Place d´Armes (ehemalige Reduta Górna Kapucyńska), Kurtyna und Bastion Regulicka, Kurtyna und Bastion Morawska und auch Kurtyna und Bastion Grodkowska. Diese Bastion wurde im Jahre 1929 erbaut (erhalten blieb nur deren linker Flügel).

Die Reste der Trennwände im Graben sind die Grenzüberreste der alten Redutas. Das vertiefte Gelände an den Befestigungsrändern wurde von der Bastion Kapliczną (erbaut 1783 – 1791 in Form von zwei breiten Halbbastionen - der Linken und Rechten, verbunden durch einen Erdwall mit der Bastion Kapliczną) überwacht.

Von der Ostseite über dem Fluss wurde im Jahre 1786 die „Rogatka Grotkowską“ gebaut in Form einer Halbbastion Grotkowskiego, mit einem Tor, dass mit dem Süd-(rechtem)-Flügel der Bastion Grodkowskiego (zerstört im Jahre 1929) angrenzte. Die gesamte Linie wurde im Jahre 1791 fertiggebaut. Modernisiert wurde sie dann in den Jahren 1865 – 67, wo außer der Befestigung im Gegenhang noch Kasematten und Bunker erbaut wurden und dagegen im Hinterland der Befestigung die Strasse mit Lagern umgebaut wurden. 

Beschreibung

Diese Befestigung verteidigte die Vorstadt Zawodzie, die im Außenbereich der ehemaligen Befestigungen Kapucyńskie lag, die den Zweck verloren und wurden, mit Ausnahme der Reduta Kapucyńska, zerstört. Die Haupterdwälle für die Infanterie und Artillerie waren verschieden hoch, abhängend vom Gelände mit zahlreichen Traversen, Kanonenbunkern und deren Bedienung.

Die Wälle wurden von Ziegel- oder Steinwand ummauert. Alle Bastionen hatten Kasematten und Militärlager am Hofplatz von der Hinterlandseite, anliegend zur Straße. In den kleinen Festungen: Place d´ Armes und Morawskia gab es Gänge zu Vorstoß-Toren, von der Seite vom Graben durch einen kurzen niedrigen Erdwall geschützt, der zum Kampfplatz führte.  Die gesamte Befestigung war von einem breiten Trockengraben umgeben, der vom Hauptwall vor Bastionen geschützt war. Auf den Wällen gab es Eingänge zu den Innengängen. Diese Eingänge waren nur vor der Hohen Befestigung d.h. vor fünf Bastionen.  Im Gegenhang gab es keine unterirdischen Gänge. Diese Aufgabe wurde hier vom Trockengraben erfüllt.

Das einzige, gegenwärtig erhaltene Tor einer Befestigung in Nysa – das Ceglarska Tor – hat ein Aussehen eines unterbrochenen Walls von Breite ca. 4,5 m, mit Kasematten für Wache und Wachnischen. Der Weg über die Aufschüttung, der seit dem Jahr 1864 die alte Fallbrücke ersetzte, führt zum Kampfplatz durch eine ähnliche Wallunterbrechung, die von einer kleinen Festung geschützt wird..

Von Seite der Stadt, der gesamten Befestigung entlang, führt ein Weg, der die Bedienung der zahlreichen Pulver- und Munition-Lager an dessen beiden Seiten, sichert.

Der gesamter gegenwärtig erhaltener Teil der Befestigung von Länge fast 1200 Meter, ist 85% des ehemaligen Zustands. Deren Zustand ist gut.