Festung Prusy
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 Standort

Zufahrt der Strasse Obrañców Tobruku

Die Festung ragt auf Anhöherungen am rechten Flussufer der Nysa K³odzka. Sie verteidigte das Gelände, von dem das beschießen der Stadt möglich war.  

Geschichte

Sie wurde in den Jahren 1743 – 1745 erbaut. Die Beschriftung an der Wölbung am Brunnen am Hofplatz „FR Anno 30 I 44“ bezeichnet den Bauabschluss, aber eine volle Verteidigungsfähigkeit erreichte sie erst nach vollständigen Beendigung der Arbeiten in folgendem Jahr. In den Jahren  1771 - 1776 wurde der Ausbau des Systems von mienensicheren Gängen abgeschlossen.

Verschiedene weitere Arbeiten wurden in den Jahren 1864 – 1867 durchgeführt. In Jahren 1872 – 1888 wurde der Umbau der Kampf-Abhänge beendet.

Die Festung wurde in den Jahren 1859 – 69 als Kaserne genutzt und teilweise auch als Gefängnis. Seit dem Jahr 1914 wurde sie zur Lagerstelle für militärische Ausrüstung. Die Festung, gebaut auf der Anhöhe über dem linken Flussufer, schützte die Gelände, von denen es gute Schussweite zur Stadt war.

 

Beschreibung

Die Hauptbefestigungen der Festung haben einen zangenförmigen Bodenriss eines fünfzackigen Sterns, in dessen Inneren sich fünfwandige zweigeschossige Kasematten befanden, verborgen durch eine Erdaufschütterung, mit einem Brunnen im Turm am Hofplatz. Die gesamte Festung war von einem Trockengraben umgeben (an den Achsen von fünf Wänden der Kaserne-Kasematten gab es vier Einfahrten: drei Bastion-Typs  mogucko–würzburg: Pomorze, Halberstadt und Marchia und zwei zangenförmige: Westfalia und Magdeburg). An der Nordseite vor drei Festungs-Zipfeln waren drei niedrige Beobachtungsstände, die ein Teil vom trockenen Graben waren (Le Frand, Lefevre, Diericke).

Über dem gegenüberliegenden Hang des Außengrabens war ein gedeckter Weg mit Feuerbrücken, der durch gedeckte Stufen mit dem Grabe verbunden war.  

Vier Seiten, außer der südöstlichen Seite, waren durch ein System von spezial erbauten mienensicheren Gängen geschützt. Die Anbindung der Gänge vom Hauptgraben ermöglichen die Einfahrten am Boden des Außengrabens.  Die Hänge und Gegenhänge wurden mit Ziegeln und Steinen und die Kasemattenwände mit Ziegeln ausgemauert mit Erde aufgeschüttet.

Die Außeneinfahrt führte vonseiten von Radoszyn. Zwischen dem vierten und fünften Zipfel ist ein Wall, ausgemauert mit einer Ziegelwand mit zwei Einfahrtstoren und in der Mitte ist ein Gebäude, daß der Innen-Verteidigung diente. Weiter gibt es hier unter dem Kasernenraum einen Geheimausgang zum Hofplatz, von dem weitere zwei zu den Hauptwällen führten. 

Im Inneren der Festung befanden sich außer dem Hauptbrunnen am Hofplatz (Tiefe ca. 25 – 32 m) noch weitere zwei: an der Einfahrt Pomorze und vor der rechten Seite des ersten Zipfelst Ostra I.

Gleich hinter der Haupteinfahrt, vor dem Tor, wurde am Anfang des 19. Jahrhunderts ein monumentaler Turm gebaut – Denkmal, wobei es zu teilweisen Beschädigung der Erdwälle kam.