Jerozolimské Innenbefestigung
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 Standort

Die Linie der Befestigungen von Reuta Jerozolimska (Str. Ujejskiego / Str. Mieczys³awa I) bis zum Fluß am obere Wehr.  

Geschichte

Diese Linie wurde in den Jahren 1742 – 1756 erbaut. Nach dem Jahr 1888 verliert diese Befestigung an Bedeutung. In den Jahren 1926 – 1934 wurde sie teilweise zerstört. Bis in die Gegenwart blieb nur die Reduta Jerozolimská mit dem Wall an der Südseite erhalten, wo sich dieser mit dem Hochwasserdamm zusammenschließen.

Reduta Jerozolimska wurde wahrscheinlich zwischen den Jahren 1741 – 1748 erbaut, in den Jahren 1870 – 1871 wuchsen hier Lazarettgebäude und in den Jahren 1882 – 1883 wurde ein weiterer Teil für die Artillerie-Batterie dazugebaut. Vom Jahre 1918 wurde sie zu wirtschaftlichen Zwecken genutzt. Nach dem zweiten Weltkrieg baute man sie zum Sportstadion mit Sportplatz um.

Diese gesamte Linie schützte von der Westseite die Vorstadt von Radoszyn von der Festung Prusy zum Fluss, in der Nähe der Stadtbefestigung.  

Beschreibung

Diese Linie hat das Aussehen vom Wall mit einem trockenen Graben. Im unteren Teil am Fluss ist dieser Graben mit Wasser gefüllt. Er setzt sich von drei Teilen zusammen:

· aus bereits nicht vorhandenem Wallteil, der die Festung Prusy mit Reduta Jerozolimska (genannt auch die innere Jerozolimska-Sperre mit Tor) verband.

· der Reduta Jerozolimska in einem sehr beschädigten Zustand erhalten

· dem Verbindungswall und der Hochwasserdämme (erhalten).

 

Reduta Jerozolimska hat einen fast viereckigen Grundriss (ca. 60 x 70 m) mit einer abgerundeten Ecke und zwar wie der westlichen so auch östlichen. Die restlichen zwei scharfen Ecken sind mit dem Verbindungswall verbunden.  Diese Reduta hat keine unterirdischen Gänge. Der Erdwall ist durch eine Ziegelmauer gefestigt und rum ist ein Graben. Das Haupt-Artillerie-Trockengemäuer gab es im Westteil. Im gleichen Teil der Reduta ist ein Tor in Form einer Wallunterbrechung mit Brückeneingang. Gegenwärtig dienen die Wälle als Tribünen um einen Sportplatz, die Nord- und Weststützmauer wurden bei einer Geländeerhöhung zugeschüttet. Die Reduta und deren Umgebung werden gegenwärtig als Erholungsort mit Schwimmbecken genutzt, der im Gebiet des ehemaligen Vorfeldes gebaut wurde.  

Der Verbindungswall und der Hochwasserdamm ziehen sich von der Südecke der Reduta Jerozolimska bis in den Fluss, zum oberen Wehr, wo sie den Fluss eindämmt um ein künstliches Stauwehr zu bilden.

Der Erdwall mit Einmauerung, in oberen Teil der Reduta, ist eben. In dem unteren Teil über dem Fluss hat er eine Zangenform mit drei Kanten.  Auf jeder der Kanten befindet sich eine Artilleriebasis und an den Ecken der Zange sind zwei Wehre, die das Wasserablassen aus dem künstlich überfluteten Vorfeld ermöglichen.

Alles blieb im guten Zustand bis zur Gegenwart erhalten.