Wasserfestung
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Stadtpark 

Geschichte

Festung Blockhauzschanze, eher bekannt als Festung an Bielawka, Festung Blockhaus oder Wasserfestung wurde von den Österreichern im Jahre 1741erbaut, kurz von der Belagerung und der Eroberung von Nysa durch Preußen. Am Anfang war es ein vorgesetzter Palisaden-Verteidigungswall, umgeben mit Wasser.

Im Jahre 1745 wurde es umgebaut in eine Wasserburg in Form einer Lünette. Zum Umbau kam es kurz vor der Umlagerung im Jahre 1807. Nach drastischer Verteidigung wurde sie von den Württembergern erobert und im Mai gleichen Jahres auch völlig zerstört. Im Jahre 1809 wurde die Festung wieder vom berühmten Baumeister Schutz II aufgebaut. Im Jahre 1810 dann ausgebessert. In den Jahren 1830 bis 1850 wieder umgebaut. In den Jahren 1878 – 1880 wurde die Festung zur Nutzung der Infanterie und der Artillerie umgebaut. Vom Jahre 1910 wurde die Festung zum Munitionslager.  

Beschreibung

Gegenwärtig (nach dem Umbau in den Jahren 1878 – 80) umgeben von einem Wall ohne eine Mauerbefestigung, hat die Festung einen Grundriss einer fünfseitigen Lünette, zu deren rechten Seite eine militärische Batterie anliegt.  Im Projekt aus dem Jahre 1878 wurde klugerweise ein vorgesetzter Artilleriestandort eingeplant. Die Zeichnung dieses Standorts blieb im Festungsplan erhalten. Unter der rechten Stirn wurde ein Ziegelverdeck mit vier Zimmern für die Soldaten einer getrennten Küche gefunden, an dem linken Flügel ein Dreikammer- und dreigeschossiges Munitionslager, Pulverwerk und militärischer Aufzug.

In der Festung, zwischen den Plattforen für die Artillerie, wurden drei heimliche Plätze gefunden, die die freien Flächen von der Batterie trennten, hier wurden die Latrinen untergebracht. Den Zugang von hinten und von der Festung ist durch ein Gittertor abgeschlossen.